Weil Gesund einfach glücklicher macht!
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KRÄUTER

Beratung

Sehr häufig kommt es vor, dass ein Pferdebesitzer eine inentsive und individuell abgestimmte Beratung bei spezifischen Problemen seines Pferdes wünscht. Die Gründe für eine Beratung können ganz verschieden sein; beispielsweise war der Tierarzt beim Pferd, das Pferd ist ärztlich und medikamentös versorgt. Hier stellen viele Pferdehalter fest, daß sie nun selber auch gern dieses aktiv unterstützen möchten, viele Fragen stellen sich oft auch erst in den Tagen nach der Feststellung und man wünscht sich einen Ansprechpartner, mit dem man die vielen offenen Fragen abklären kann.

 

Sie haben hier die Möglichkeit eine unterstützende Beratungsleistung in Anspruch nehmen zu können.

 

Tees für Pferde

Man nehme 30-50 g getrocknete Kräuter, übergießt diese dann mit 500 ml fast kochenden Wasser und lässt alles 10-15 Minunten ziehen. Der Tee sollte lauwarm mit in das Futter (gemischt) gegeben werden. Die Kräuter werden mitgefüttert. Bekommt das Pferd zusätzlich Medikamente oder andere Zusatzstoffe, so sind diese getrennt von der Teemahlzeit zu verabreichen. Bei trächtigen Stuten dürfen selbstverständlich nur die erlaubten Kräuter verfüttert werden! Tees werden unterstützend zu einer Therapie, entlastend als Frühjahr- oder Herbstkur (Fellwechsel), zur Prophylaxe oder während der Rekonvaleszenz eingesetzt oder einfach auch an kalten Tagen!

Gerade bei Zubereitung als Tee sollte man auf qualitativ hochwertige Kräuter achten.

 

Biologische Kräuter

Unsere speziell zusammengestellten Mischungen werden die richtig dosierten Kräuter so abgestimmt, dass sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen und verstärken - man nutzt hier den Synergieeffekt (Mehrstoffwirkung). Insofern sollte niemand, der sich nicht gut auskennt mit der Wirkung von Kräuter auf Pferde, diese selbst wahllos verabreichen, sondern sollte Mischungen gezielt kaufen bzw. sich bei bestimmten Problemen oder Unsicherheiten beraten lassen.

 

Was kann ich bedenkenlos geben?

Besonders bewährt haben sich bei Pferden getrocknete Kräutermischungen. Diese können entweder trocken zum Futter,überbrüht als Tee verabreicht oder als Heißaufguss samt Kräuter dem Futter beigefügt werden.

Immer mehr anerkannte Studien verweisen auf die Wirksamkeit der Kräuterverabreichung. Ende der 90 Jahre wurde in Süd-Europa eine Studie mit der ja doch recht bekannten "Teufelskralle" durchgeführt. Diese Studie erbachte damals den Beweis, dass die Teufelskralle der chemischen Substanz Phenylbutazon, das u.a. in den Medikamenten Equipalazone, Hippopalazone, Metacam enthalten ist, überlegen ist. In dieser Studie wurde die Wirkung auf die Gelenke überprüft. Diese Studie wurde mittlerweile von einer deutschen Agrabiologin, die ihre Doktor-Arbeit bezüglich einer eigens durchgeführten Untersuchung schrieb, bestätigt.

 

Die Gattung Ginko gibt es seit der Jurazeit (ca 270 Mio. Jahre). Heute gilt der Ginko biloba (einziger seiner Art überlebender) als das ältestes lebende Fossil der Pflanzenwelt. Schon vor 4800 Jahren wurde der Ginko als Heilpflanze bei Husten und Asthma erwähnt. Heutzutage setzt man Ginkoextrakt bei Durchblutungsstörungen, besonder im Gehirn ein. Ginko wird daher bei Störungen der Hirnleistung, Alzheimer, bei Konzentrationsstörungen und Gedächtnismangel eingesetzt.

 

Der falsche Schluss wäre jedoch, seinem Pferd wahllos Kräuter in möglichst hoher Menge zu verabreichen. Nicht alle Kräuter eigenen sich für Dauerfütterung, andere wirken erst bei längerer Gabe. So kann z.B. Thymian in hoher und zu langer Dosierung durchaus schädigende auf die Leber wirken.

 

Sie haben ein Kräuter-Rezept für Ihr Pferd von Ihrem Tierheilpraktiker oder Tierarzt bekommen und suchen nun die Kräuter hierfür? Sie haben ein Pferd mit komplexen Bedürfnissen und möchten statt 3 einzelnen Kräutermischungen lieber eine einzige kaufen? Sie möchten, dass eine Kräutermischung ganz individuell nur auf Ihr Pferd zugeschnitten ist? Sie möchten gern sicher gehen, dass sich die einzelnen Bestandteile der Kräutermischung nicht gegenseitig negativ beeinflussen? Oder möchten Sie einfach nur Einzelkräuter für Pferde kaufen?

Dann sind Sie im Kräuterstall an der richtigen Adresse. Denn wir möchten Ihnen gern in jeder Hinsicht entgegen kommen. Darum bieten wir Ihnen Kräutermischungen für Pferde, Einzelkräuter für Ihr Pferd und Pferdekräuter nach Maß.

Einzelkräuter sind auch dann sinnvoll, wenn Sie ein Rezept von Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker bekommen haben, das Sie selbst zusammen stellen möchten. Oder wenn Sie sich selbst einen schönen Tee machen wollen. Einzelne Kräuter können auch bei schweren chronischen Beschwerden eingesetzt werden: So können Sie stets die Kräuter mit ähnlichem Wirkstoffspektrum im Wechsel benutzen und bekommen so immer einen neuen Impuls.

Bitte denken Sie daran, dass Kräuter auch unerwünschte Wirkungen haben können und nicht für jedes Lebewesen gleichermaßen geeignet sind!

 

Kräuterfütterung bei Pferden - warum und wieso ist das sinnvoll?

Kräuter sind für Pferde eine natürliche Futterergänzung, sie waren früher auf den Weiden fester Bestandteil der Ernährung. Kräuter werden im Verdauungstrakt des Pferdes optimal verwertet, da die Aufnahme besonders gut erfolgt. Die Vorfahren unserer heutigen Pferde nahmen freie Kräuter über die Wiesen auf, ihr Instinkt war damals so entwickelt, dass Pferde zuträgliche als auch giftige Kräuter „unterscheiden“ konnten. Dieser Instinkt ist den meisten heutigen Pferden durch die jahrhundertelange Züchtung in der Regel abhanden gekommen.

Abgesehen davon sind durch die jahrelangen Monokulturen die Böden derart ausgelaugt und von der Landwirtschaft gezeichnet, dass kaum noch Kräuter zu finden sind. Eine natürliche Aufnahme dieser wichtigen Kräuter über den Weidegang kann also nicht mehr erfolgen. Vielen Pferden fehlt sowieso die Möglichkeit des Weidegangs. Als weitere negative Faktoren kommen im Rahmen einer preisbewussten Pferdefutterherstellung hinzu, dass viele Futtermittel vitalstoffarm sind und zusätzlich synthetisch mineralisiert werden und viel Zucker und Geschmacksverstärker enthalten. Pferde brauchen Mineralien, aber bei weitem nicht so viele, wie dies oft suggeriert wird.

 

Sinnvolles von Pferdekräutern

In den letzten Jahren leiden immer mehr Pferde auch an Allergien, einer der Gründe dürfte in einem Ungleichgewicht von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sein. Der Allergie geht sehr oft ein jahrelanger Mangel oder sogar Überschuß an bestimmten Stoffen voraus, die den Gesamtorganismus irgendwann so schwächen, dass das Immunsystem überreagiert – die Allergie ist entstanden. Des weiteren wirken Kräuter durch die enthaltenen Mineralien basisch, ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt ist oft Grundstein für viele Erkrankungen. Diese Zuständen kann man hier ganz natürlich entgegenwirken, in dem man täglich für die Portion Kräuter sorgt – Über- und Unterdosierung wird vermieden, es werden durch die Kräuter die wichtigen „Basen“ zugeführt.

Während manchen Stoffen bereits in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde, gilt dies für viele andere, auch sehr wichtige Stoffe, leider nicht. Viele Pferdefuttermittel-Hersteller fügen schon immer gewisse Zusätze bei. Insbesondere werden in den letzten Monaten von immer mehr Herstellern Kräuter mitverarbeitet, da die Erkenntnisse der letzten Jahre die Notwendigkeit der Verabreichung immer mehr in den Vordergrund rücken. Jedoch sind diese Dosierungen in den verschiedenen Futtermitteln meist viel zu gering, um überhaupt irgendwelche gewünschten Effekte erzielen zu können.

Die weit verbreitete Unsitte, die in vielen Ställen jedes Jahr im Herbst einzieht, nämlich über den Winter den Pferden teelöffelweise Vitamin-C-Pulver zu verabreichen, kann man getrost unterbleiben lassen. Pferde sind nämlich im Gegensatz zu Menschen selbst in der Lage, das benötigte Vitamin C herzustellen, eine Eigenschaft, die dem Menschen im Laufe der Evolution verloren gegangen ist. Wichtig ist jedoch, unsere Pferde mit tatsächlich benötigen Nährstoffen zu versorgen, um die optimale Versorgung des Stoffwechsels und der Organe sicherzustellen und somit kommen wir damit wieder auf die Kräuter zurück.

 

Kräuter und Ihre Wirkung

Durch die kontrollierte Kräutergabe können so wunderbar Vital- und Nährstoffe mit Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen zugeführt werden, ohne eine Überdosierung mit ihren nachteiligen Folgen befürchten zu müssen. Weiterhin wird die Entgiftung über die inneren Organe wie Leber und Niere angeregt, die „Freien Radikale“, die ja auch beim Menschen eine große Rolle im Alterungsprozess spielen, werden neutralisiert. Weiterhin kann von einer deutlichen Stoffwechselunterstützung ausgegangen werden – gerade für die heute lebenden Pferde erforderlicher denn je.

Selbstverständlich kann mit Kräutern auch ganz gezielt auf Beschwerden des Pferdes eingegangen werden. Es gibt verschiedene Kräuter, die sich hervorragend zum Einsatz bei Störungen im Bewegungsapparat, bei Husten (Bronchitis) etc., Haut-, Fell oder sogar Hufprobleme eignen.

Es ist wahrscheinlich jedem Pferdehalter bekannt, dass z. B. Eukalyptus, Fenchel und Anis gut sind bei Husten. Teufelskralle, Lebensbaumblätter oder Weidenrinde werden gerne bei Störungen im Gelenkapparat eingesetzt. Gerade die Weidenrinde ist hier ein probates Mittel, sie zeigt schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften. Der wirksame Inhaltsstoff der Weidenrinde ist dem in der Apotheke erhältlichen Aspirin ähnlich, nur dass die Weidenrinde nicht diese Nebenwirkungen hat und auch zur Langzeitfütterung geeignet ist. Als ideale Beimischung hat sich Birke und Brennessel ausgezeichnet, beide entwässern und weisen blutreinigende Wirkung auf.

 

Kräuter und Ihre Bestandteile

Die wirksamen Bestandteile der Kräuter lassen sich Grob einteilen. Den meisten geläufig dürften die Flavonoide sein, die ja in der letzten Zeit in der Humanmedizin so manche Schlagzeile verursacht haben. Des weiteren kommen noch Phenole, Saponine, Sulfide, das in den grünen Pflanzen besonders stark enthaltene Chlorophyll, Monoterpene, jedoch auch Schleimstoffe, ätherische Öle und „pflanzliche“ Hormone sowie noch einige andere hinzu. Viele dieser Inhaltsstoffe dienen der „Verteidung“ der Pflanze und sollen sie vor Insektenfraß oder Befall mit Pilzen, Bakterien etc. schützen. Viele dieser Einzelsubstanzen wurden bereits auf ihre medizinische Wirkung hin untersucht, wobei in jüngster Zeit der natürliche Mineralstoff – und Spurenelementgehalt der Kräuter immer mehr in den Blickpunkt rückt – immer mehr Futtermittelhersteller erkennen nun durchaus den Wert von Zugaben. Viele Futterexperten halten den Mineral- und Spurenelementbedarf bei Pferden sowie für deutlich höher als bisher angenommen, da durch die steigende Umweltbelastung (Luftverschmutzung, schlechte Futtermittelmittelqualität) es zu einem Histaminanstieg kommt. Histamine sind u.a. verantwortlich für Allergien. Der Abbau von Histaminen scheint von bestimmten Pflanzeninhaltsstoffen abzuhängen, insofern kann eine gut dosierte Kräuterfütterung hier wahrscheinlich die Ausschüttung von krankmachenden Histaminen verringern, wenn nicht gar unterbinden. Insbesondere Pferde mit allergischen Reaktionen dürften hier positiv unterstützt werden können.

 

Die Verdauung

Eine harmonische Verdauung z. B. ist jedoch die Grundvoraussetzung für die optimale Verwertung des Futters. Eine wahllose Zufütterung von Kräutern oder gar die Übertragung von Kräutern, die Menschen „gut tun“, ist jedoch zu vermeiden, da sich die Erfahrungen aus der Humanmedizin nicht auf Pferde übertragen lassen. Ebenso sollte der Einsatz von ausländischen Kräutern vermieden werden, da diese sehr schwer mit Pestiziden belastet sein können und in solchen Proben sogar deutlich erhöhte Werte für Blei, Arsen etc. gefunden wurden. Solche Kräuter schaden mehr als sie nutzen. Der Verdauungstrakt von Pferden zerlegt die Inhaltsstoffe der Nahrung völlig anders als z. B. der menschliche Darm. Daraus erklärt sich aus, warum Kräuter, die dem Menschen zuträglich sind, für Pferde schädlich, ja sogar giftig sein können. Auch wenn die vorherrschende Meinung davon ausgeht, dass „Kräutermedizin“ in jedem Fall „sanfte Medizin ganz ohne Nebenwirkungen“ ist, trifft dies nicht zu, z. B. wird jedem einleuchten, dass der hochgiftige Sumpfschachtelhalm wohl keine sanfte Alternative darstellt, da dessen Verzehr durchaus tödlich wirken kann.

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© Diana Schopf